Altenbetreuung

posted am: 24 Oktober 2017

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Der Anteil der alten und pflegebedürftigen Personen an der Gesamtbevölkerung steigt. Aus der Pflegestatistik geht hervor, dass im Dezember 2015 in Deutschland 2,9 Millionen Menschen pflegebedürftig waren. Davon war ein gutes Drittel hochbetagt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Einerseits ist es die demografischen Entwicklung und andererseits der rasante Fortschritt der Medizin. 

Häusliche Pflege:

In Deutschland findet die Altenbetreuung zum größten Teil, die Statistik spricht von ca. 85 %, durch pflegende Angehörige statt. Dabei geht es natürlich in erster Linie darum, die alten Menschen optimal zu versorgen. Ein zweites, nicht zu vernachlässigendes Ziel ist es aber auch den Senioren den Verbleib in der gewohnten Umgebung zu ermöglichen und die Altenbetreuung, zum Beispiel durch Sencuris Frank Schmähling, zu gewährleisten.

Teilstationäre Pflege:

Dabei handelt es sich um ein Angebot, Patienten für gewisse Stunden während des Tages oder auch in der Nacht von der häuslichen Pflege zu übernehmen und durch professionelle Pflegekräfte betreuen zu lassen. 

Stationäre Pflege:

Unter dem Überbegriff "Alten- oder Seniorenheim" versteht man in der Regel eine dreistufige Versorgung der alten Menschen. Nämlich Altenwohnheim, Altenheim, Altenpflegeheim. Im Altenwohnheim steht die Pflege nicht im Vordergrund, alten Menschen wird die Möglichkeit angeboten dort zu wohnen und selbstbestimmt zu leben. Menschen im Altenheim benötigen nur wenig Pflege, sie werden aber mit Essen versorgt und die Zimmer werden aufgeräumt. Die Patienten sind nicht mehr in der Lage einen eigenen Haushalt zu führen. Im Altenpflegeheim werden die Bewohner rund um die Uhr, das heißt 24 Stunden täglich betreut.

Betreutes Wohnen:

Diese Betreuungsform wird immer beliebter. Sie ist für Menschen gedacht, bei denen der Pflegebedarf nicht sehr hoch ist. Die Bewohner mieten eine Wohnung. Der Vermieter bietet aber zusätzlich, sozusagen als Service, einen Pflegedienst an der jederzeit erreichbar ist. Diese zusätzlichen Pflegeleistungen werden mit der Miete in Rechnung gestellt. Zahlreiche Wohnbaugenossenschaften bieten auch betreutes Wohnen an. Die Mindestanforderungen werden durch eine eigene Norm (DIN-77800) festgelegt.

Mehrgenerationenhaus:

Eine spezielle Form ist das sog. Mehrgenerationenhaus. Dort leben mehrere Generationen zusammen, die solidarisch gemeinsam die Betreuung der alten Menschen übernehmen.

Finanzierung:

Die Finanzierung wird neben den privaten Aufwendungen der Angehörigen durch die Pflegeversicherung übernommen. Die Pflegeversicherung wurde 1995 in Deutschland als Teil der Sozialversicherung eingeführt und ist eine Pflichtversicherung. Die Höhe der Leistungen der Pflegeversicherung richtet sich nach den verschiedenen Stufen der Pflegebedürftigkeit. Bis 2016 wurde die Pflegebedürftigkeit in drei Pflegestufen eingeteilt. Dieses System wurde jetzt durch die Einführung von fünf Pflegegraden ersetzt. Die Einstufung erfolgt durch Erhebung, in wie weit der Antragsteller die täglichen Verrichtungen selbständig durchführen kann.

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